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Bachforscher erkunden den Orbbach

„Was lebt im Orbbach?“ 

Dies fanden 23 Mädchen und Jungen der Wald-Kita „Orber Füchse“ und des Bad Orber Ferienpasses kürzlich heraus.  

Gemeinsam mit der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA) und den Referenten Susanne Hufmann und Günter Könitzer, brachten wir den Kindern die faszinierende Welt eines heimischen Fließgewässers näher.

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen war der Orbbach zwar deutlich wärmer als sonst, dennoch bot er zahlreichen kleinen Lebewesen einen Lebensraum. Ausgerüstet mit Keschern und Becherlupen machten sich die jungen Naturforscher auf die Suche nach den verborgenen Bewohnern des Baches. Dabei wurden unter anderem Bachflohkrebse sowie Larven von Eintags- und Köcherfliegen entdeckt und gemeinsam bestimmt.

 

Mit viel Geduld erklärte Susanne Hufmann, warum gerade diese unscheinbaren Tiere wichtige Hinweise auf die Wasserqualität geben. Die Kinder staunten, wie vielfältig das Leben unter der Wasseroberfläche ist und wie empfindlich dieses Ökosystem auf Veränderungen reagiert.

 

Natürlich blieb auch der Spaß nicht auf der Strecke. Nicht jeder Kescherfang erwies sich als seltenes Wassertier – manchmal waren es nur Blätter, Äste oder Steine. Das sorgte ebenso für Gelächter wie die kleinen Überraschungen, die der Bach immer wieder bereithielt. Dass dabei der eine oder andere nasse Fuß nicht ausblieb, gehörte für die jungen Bachforscher einfach dazu.

 

Am Ende waren sich alle einig: Im Orbbach gibt es weit mehr zu entdecken, als man auf den ersten Blick vermutet. Unser Dank gilt den Fachkundigen Susanne Hufmann und Günter Könitzer von der GNA für das Gelingen der Ferienpass-Aktion. Danke auch den begleitenden Aktiven des Vereins:  Erich Scholz, Siggi Zeus, Thomas Wichert, Frank Polej und Bertwin Dehmer, die für Organisation, Aufsicht und Unterstützung der Kinder und den notwenigen Sonnenschutz sorgten.

 

Wer den Orbbach künftig mit anderen Augen betrachtet und beim Spaziergang vielleicht einmal genauer hinschaut, hat das Ziel der Veranstaltung bereits erreicht – denn Naturschutz beginnt oft mit Neugier.

 

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Veröffentlichung

Sa, 15. August 2026

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